Online Geld verdienen ohne Aufwand – Gibt es wirklich passives Einkommen?

Online Geld verdienen

Mit Online Marketing binnen kurzer Zeit reich werden ohne viel dafür zu tun? Das verspricht „Passives Einkommen System“. Wer damit Geld verdient und wer nicht.

Vorbemerkung: Dieser Artikel soll auf humorvolle und neutrale Weise informieren. Dieser Artikel enthält KEINE Affiliate-Links.

Die neue Religion

Im Internet gibt es eine neue Religion. Den Glauben des „Werde-reich-und-tue-nichts-dafür“, auch „Passives Einkommen“ genannt. Zweifel an der Seriosität sind völlig unangebracht, denn es gibt täglich neue Prediger, die das Wunder lauthals und selbstbewusst verkünden. Dank Affiliate-Marketing, Online-Coaching und der Vermarktung von Infoprodukten, wie z. B. eBooks oder Webinaren, soll man im Handumdrehen und ganz nebenher ein stattliches Zusatzeinkommen verdienen. Musste Jesus damals noch mühsam durch die Lande ziehen und über Wasser gehen, um Follower zu sammeln, so helfen den neuen Predigern heute der Algorithmus von Facebook und Co. sowie total authentische Videos, in denen sie ihre Wunder vor laufender Kamera dokumentieren. Doch können sie wirklich Wasser zu Wein werden lassen, wie Heiland seinerzeit oder kauft man hier die digitale Ausgabe der zehn Landplagen?

Ich folge dem Messias

Es kann nicht funktionieren. Das weiß ich. Aber meine Neugierde ist stärker, als jede Alarmglocke in meinem Hinterkopf. Ich will erfahren, was dahintersteckt. Ich will wissen, ob die Predigt des passiv erworbenen Vermögens wirklich in das Paradies des süßen Nichtstun führt. Und wenn ja, für wen? Den Prediger oder die Jünger? Oder ist das Ganze doch nur eine dreiste Verarschung? Ich schließe mich einem der bekanntesten, weil allgegenwärtigen Prediger an. René Renk. René ist nicht nur ein begnadeter Verkäufer, eine fleischgewordene Werbemaschine, nein, er ist der Messias des passiven Internet-Reichtums.

Glaube an die Online-Gemeinschaft
Die neue Religion: „Werde reich und tue nichts dafür.“

Ich folge seinen Worten und kaufe das „Passives Einkommen System“. Leider hat der Messias vergessen zu erwähnen, dass hier und da noch ein „Ablassbrief“ käuflich erstanden werden muss, um das System zu implementieren. Das hätte eventuell den ein oder anderen vom Kauf des Systems abgehalten. Nicht zu verantworten, denn schließlich sollen doch möglichst viele Jünger das Paradies erreichen.

Die Erlösung

Gute 65€ später ist die Erlösung von der irdischen Last täglicher Arbeit angeblich nur noch fünf Tage entfernt. Ich lege los. Das Infoprodukt „Passives Einkommen System“ besteht aus fünf Modulen zzgl. einem allgemeinen Bonus-Modul sowie einem umfangreichen WordPress und OptimizePress Bonus-Modul. Insgesamt ca. 70 Videos! Ganz schön viel Holz. Egal!

Reich und entspannt.
Der Wohlstand erwartet mich.

Wie besessen arbeite ich eine Lektion nach der anderen ab, denn schließlich bin ich auf dem besten Wege Wohlstand und Müssiggang zu erreichen. Dabei halte ich mich strikt an die vorgegebene und auch sinnvolle Didaktik. Die Inhalte sind sehr gut aufbereitet und folgen einer stringenten Logik. René fängt wirklich bei Null an und führt den User an der Hand Step by Step bis ins gelobte Land. An den entscheidenden Stellen entschwindet der Messias allerdings und lässt seine Gläubigen alleine in der Wüste.

Modul 1 – Deine Nische und Produkt wählen (Fast neutrale Grundlagen)

Das gefällt mir: Hier werden die Grundlagen des Affiliate-Marketings so erklärt, dass man auch als absoluter Anfänger versteht worum es geht. Das motiviert!

Das gefällt mir nicht: Als Marktplatz wird ausschließlich Digistore24 vorgestellt, obwohl es größere und bekanntere Affiliate-Märkte gibt. Zufälliger Weise wird hier auch das „Passives Einkommen System“ angeboten…

 

Modul 2 – Affiliate Funnel und E-Mail Marketing aufsetzen (Friss oder stirb I)

Das gefällt mir: René erklärt ausführlich den Sinn und Zweck eines Leadmagneten und gibt Tipps, was ein guter Leadmagnet beinhalten muss.

Das gefällt mir nicht: Die Erstellung des Leadmagneten ist ziemlich anspruchsvoll und essentiell für das Affiliate-Marketing. René bietet hier zwar einen vorgefertigten Leadmagneten an, dieser unterstützt aber ausschließlich sein eigenes Programm. Also, „Friss oder stirb“! Mit den Worten „Setze dich jetzt hin und schreibe deinen Leadmagneten“ verabschiedet sich der Autor aus dem Video. Halt! Stopp! René, wo bist du? Du kannst mich doch nicht einfach mit der wichtigsten Aufgabe alleine lassen. Doch. Kann er. Mir helfen meine Erfahrung als Content Creator und die Freude am Schreiben schnell aus der Klemme.

Kreative Diaspora
Für „Lieschen Müller“ beginnt hier die kreative Diaspora. Allen von euch, die nicht gerade über einen kreativen Background verfügen, wünsche ich viel Erfolg und gutes Gelingen. Der verzweifelte User, der sich nicht in der Lage fühlt, einen eigenen Leadmagneten zu entwerfen, wird hier zwangsweise auf Renés Leadmagneten zurückgreifen und wird spätestens jetzt, gezwungener Maßen, zum Affiliate-Marketer von „Passives Einkommen System“. Als Hundefreund habe ich mich für die Nische „Hunde“ entschieden und meinen eigenen Leadmagneten erstellt. Den stelle ich euch unten kostenlos als Vorlage zur Verfügung.

Im nächsten Schritt wird der User darauf vorbereitet, den Verkaufs-Funnel und eine E-mail Kampagne anzulegen. Dazu stellt René mit Clickfunnels und Klick-Tipp zwei kostspielige Systeme vor. Clickfunnels schlägt mit ca. 90€/Monat zu Buche! Klick-Tipp mit ca. 27€/Monat! Obwohl auch hier wieder kostengünstige Alternativen zur Verfügung stehen. Warum? Beide Systeme bieten wiederum selbst Affiliate-Parterschaften an und werden ausführlich von René angepriesen. Zufall oder betreibt René hier selbst Affiliate-Marketing?

Tipp: Ich habe mich gegen Clickfunnels und für die WordPress basierte Lösung mit dem OptimizePress Theme entschieden. Das Theme kostet zwar auch ca. 90€, ist aber mit einer einmaligen Zahlung erstanden. Also, keine wiederkehrenden Kosten! René erklärt im WordPress-Bonus explizit, wie der Verkaufs-Funnel mit WordPress und OptimizePress aufgesetzt wird. Hier spart ihr nicht nur Geld, sondern lernt auch jede Menge über WordPress.

 

Modul 3 – Autoresponder-Kampagne aufsetzen (Friss oder stirb II)

Das gefällt mir: René erklärt detailliert, wie eine automatisierte E-Mail Kampagne aufgesetzt wird. Der Prozess ist nicht gerade einfach und an manchen Stellen sogar ziemlich kniffelig. Hier ist René wirklich zur Stelle und erklärt haarklein, wie es gemacht wird. Klasse! Darüber hinaus gibt René Tipps, für das erstellen von Verkaufs-E-Mails.

Das gefällt mir nicht: René stellt auch hier wieder Vorlagen zur Verfügung, die sein eigenes Produkt unterstützen. Friss oder stirb Teil II. Meine E-mail Kampagne stelle ich euch unten als Vorlage zur Verfügung. Ich freue mich, wenn ihr dafür meinen Newsletter abonniert oder eure E-mail Adresse hinterlasst. Danke!

 

Modul 4 – Kostenlosen Traffic generieren (Sisyphos-Arbeit)

Das gefällt mir: René gibt gute SEO-Tipps für Blog-Beiträge sowie eine technische Anleitung zur Erstellung eines Blogs.

Das gefällt mir nicht: Traffic über Socialmedia-Kommentare und Foren-Beiträge zu erzeugen ist eine langwierige und kleinteilige Arbeit. Was hier als kostenlose Strategie beschrieben wird, ist bestenfalls eine zusätzliche Methode, um mittel- bis langfristig in der Community etwas bekannter zu werden. Eine Traffic-Lawine werdet ihr so garantiert nicht erzeugen und investiert dabei dennoch viel Zeit. Und hier geht es doch um passives Einkommen, oder? Übrigens, ein attraktiver Blog schreibt sich auch nicht von alleine.

 

Modul 5 – Kostenpflichtigen Traffic generieren (Teuer!)

Das gefällt mir: René erklärt in voller Breite und Tiefe die Werbemöglichkeiten auf Facebook. In diesem Modul kann man selbst als Fortgeschrittener einiges mitnehmen.

Facebook-Werbung
Facebook schafft Reichweite. Mit dem richtigen Budget.

Das gefällt mir nicht: Facebook-Werbung ist selbstverständlich nicht kostenlos. Ohne Vorwarnung kommen hier mal wieder erhebliche Kosten auf den User zu. René empfiehlt ein Tages-Budget von 5€. Macht 150€ im Monat!

 

 

 

Bonus 1 (Allgemeiner Bonus)

Der Bonus enthält allgemeine „Tricks“, z. B.  wie man angeblich kostenlos Urlaub macht oder kostenlose Flüge erhält.

Zum Thema „Kostenloser Urlaub“ empfiehlt René die Anschaffung eines Presseausweises. Jedem, der das tut, um sich wirtschaftliche Vorteile zu ergaunern sei gesagt, dass die Anerkennung des PA durch Unternehmen und Veranstalter unterschiedlich ist und stark von der Reputation der ausgebenden Organisation abhängt. Kommerzielle Anbieter, die PAs für jedermann ausstellen, stehen in der Reputation eher weiter unten. Ab 2018 wird es ohnehin wieder einen einheitlichen PA geben, der nachweislich hauptberuflich tätigen Journalisten vorbehalten ist. Und das ist auch gut so! Mehr über das Thema Presseausweis findet ihr HIER.

Entspannen im Pool
Kostenloser Urlaub? Das bleibt ein unerfüllbarer Wunsch.

Diesen Trick empfiehlt René zum Thema „Kostenlose Flüge“:
„…Trommelwirbel“. Ein Vielfliegerprogramm samt Kreditkarte! Wow! Ein wahrhaft meisterlicher Geheimtrick. Und für alle Vielflieger keine Neuigkeit. Während meiner Zeit als Werber hatte ich 2-3 innerdeutsche Flüge sowie einen inneneuropäischen Flug pro Monat. Interkontinentale Flüge waren eher selten, kamen aber auch mal vor. Insgesamt war ich relativ viel unterwegs. Ich habe das „Miles And More“ Programm von Lufthansa genutzt und mit meiner AMEX konnte ich mir ebenfalls in einigen Geschäften beim Kauf Meilen anrechnen lassen. In meinem besten Jahr hat das gerade mal für einen Herrenanzug bei Anson´s im Sommerschlussverkauf und im Folgejahr für einen Weber-Grill aus dem Miles And More Programm gereicht. Mehr habe ich nicht geschafft! Wenn ihr nicht von Berufswegen viel im Flieger sitzt werdet ihr bestenfalls nach drei Jahren auf eine Flasche Rotwein kommen. Für ein Upgrade oder einen Freiflug wird es jedenfalls nicht reichen. Darüber hinaus frage ich mich, wie du als Affiliate-Marketer überhaupt an Flug-Meilen kommst, wenn du das Business doch ganz bequem im Home Office betreiben kannst?

 

Bonus 2 (WordPress und OptimizePress)

Tolles Modul! Vielen Dank René! Hier lernt man wirklich jede Menge über WordPress, von der ersten Einrichtung über Optin-Prozesse bis hin zu SEO. Das Wissen kann man auch für Zwecke ausserhalb des Affiliate-Marketings anwenden. Dieses Modul alleine rechtfertigt den Kaufpreis für „Passives-Einkommen-System“.

 

Das ist wie jeden Tag Weihnachten

Das System ist online. Entspannt lehne ich mich zurück und genieße den Blick auf die Umsatz-Tabelle, die sich minütlich auf meinem Screen aktualisiert. Heute werden es wohl wieder ca. 2.000€ werden, die ich passiv durch Affiliate-Marketing einnehme, ohne einen Finger dafür zu krümmen oder auch nur eine einzige Synapse zu elektrifizieren. So geht das jeden Tag. Sieben Tage die Woche, weil das Internet auch am Wochenende für mich arbeitet. Das ist wie jeden Tag Weihnachten. So ungefähr berichtet das René jedenfalls. Also, zurücklehnen und auf das Laptop starren. Auf meinem Screen konkurrieren diverse Dashboards um meine Aufmerksamkeit. Ich erwarte eine Traffic-Lawine, steilgehende Klick-Rates meiner Affiliate-Links, hunderte Downloads des ePapers, Conversions und schließlich GELD!
Es passiert, was passieren muss. Nichts! Das Wunder lässt auf sich warten.

Die Erlösung hat ihren Preis

Zugegeben, das System ist ausgeklügelt, technisch einwandfrei und wird auch sehr gut erklärt. Den Traffic muss man letztendlich aber doch alleine generieren und die vermeintliche Erlösung hat ihren Preis.

Zusätzliche Kosten
Neben den Anschaffungskosten von ca. 65€ erwarten euch folgende Zusatzkosten (ca. Preise)

  • Clickfunnel: 90€/Monat
  • OptimizePress als kostengünstigere Alternative zu Clickfunnel: 90€ einmalig
  • Hosting und Domain: 10€/Monat
  • Fiver Logo: 10€ einmalig
  • Klick-Tip Email-Marketing: 27€/Monat
  • Email Provider: 6€/Monat
  • Facebook Ads: 150/Monat

Insgesamt belaufen sich die einmaligen Kosten auf rund 165€ und die monatlichen Kosten auf rund 45€ bis 285€ je nach dem, für welches Funnel-Template ihr euch entscheidet und wie viel Geld ihr in Facebook Werbung investiert. Die zusätzlichen Kosten übertreffen damit die Anschaffungskosten um ein vielfaches! Den tatsächlichen Eintrittspreis für das Paradies hat uns der Messias also dezent verschwiegen.

Überraschung
Das Paradies wartet!

Zur Hölle! So viel Geld investieren ohne Gewissheit auf den Return On Investment? Bin ich den von Gott und allen guten Geistern verlassen? Nein! Was sind schon ein paar lächerliche Euros, wenn mir doch die Erlösung unmittelbar bevorsteht. Zum Teufel mit sieben nackten Jungfrauen. Ich bin auf dem Weg ins Paradies, wo mich ein niemals endender Geldfluss von der irdischen Last der täglichen Arbeit erlöst.

Passives Einkommen? Hä?

Der Begriff „Passives Einkommen“ ist ohnehin bereits paradox. Die gängige Definition von Einkommen, laut Wirtschaftslexikon ist: „Das Einkommen sind die, einer Person aus Arbeitsleistung oder Vermögensbesitz zufließenden Güter“. Synonyme für den Begriff Einkommen sind z. B. Lohn, Arbeitsentgelt, Aufwandsentschädigung, Gehalt, Verdienst, Vergütung. Jedenfalls steckt immer eine Leistung dahinter. Spätestens jetzt sollte klar werden, dass hier irgendwas nicht zusammenpasst. Passives Einkommen ist ungefähr so, wie abnehmen im Schlaf oder straffe Haut durch Wechselbäder. Millionen Bierbäuche und zellulitäre Oberschenkel beweisen, dass es ohne Arbeit keinen Gewinn gibt.

Abnehmen im Schlaf?
Ohne Fleiß kein Preis!

Die einzigen, mir bekannten Möglichkeiten Geld für Nichtstun zu erhalten sind Harz IV, das viel diskutierte bedingungslose Grundeinkommen, die wohlhabende Erbtante oder ein sorgfältig ausgewählter Ehepartner.

 

 

 

Fazit

Mogelpackung?

Jein! Das „Passives Einkommen System“ ist ein Spitzenprodukt und gleichzeitig für die meisten Käufer, abgesehen von René `s Affiliate-Marketern, ein kostspieliger Fehlkauf. Wie kann das sein? Didaktisch, inhaltlich und technisch ist „Passives Einkommen System“ ein blitzsauber aufgebautes Online-Tutorial zum Thema Affiliate-Marketing. Dahinter steckt ein immenser zeitlicher und intellektueller Aufwand. Respekt, René! Doch damit führt sich das System selbst ad absurdum. Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Implementierung des Systems und die darauf folgende Nutzung ist hoch und alles andere als eine Sache, die man ohne Aufwand nebenher betreiben kann.

Schlechter Nachgeschmack

Die erheblichen Zusatzkosten und das Gefühl, dass René keine Gelegenheit auslässt, um auf Kosten der Käufer von „Passives Einkommen System“ selbst Affiliate-Marketing zu betreiben, hinterlassen einen faden Nachgeschmack. Ein seriöser Anbieter informiert vor dem Kauf über mögliche Zusatzkosten und bietet preisgünstigere Alternativen an. Es stellt sich die Frage, ob der vermeintliche Messias doch kein Heiliger ist, sondern eher ein talentierter Gaukler, der mit dem guten Glauben der Käufer spielt und daran gleich mehrfach verdient?

Für wen ist „Passives Einkommen System sinnvoll“?

Das Info-Produkt macht für diejenigen Sinn, die sich dazu entschließen ihre Einkünfte überwiegend aus dem Affiliate-Marketing zu generieren und bereit sind, mit Investments in Form von Zeit und Geld in Vorleistung zu gehen. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn bei jeder Firmengründung stehen erstmal Investitionen an. Wer allerdings glaubt, erfolgreiches Affiliate-Marketing als entspannten Zweitjob zu betreiben, der sei hier deutlich gewarnt. Für die Erstellung und Verwaltung von Content, E-Mail- und Werbekampagnen braucht ihr viel Zeit und noch mehr Können. Wer nicht gerade über ein paar Jahre Erfahrung als Content Creator oder Werbetexter verfügt, wird sich schwertun, attraktiven Content zu erstellen. Und der ist wiederum essentiell nötig, um Traffic und Kunden zu generieren.
Beispiel gefällig? Für die Erstellung meines Leadmagneten, ein 14-seitiges ePaper, habe ich ca. 2 Wochen benötigt. Für die E-Mail Kampagne habe ich weitere drei Tage gebraucht. Dazu solltet ihr vielleicht noch wissen, dass ich Content Creator bin, gerne blogge und mehr als 20 Jahre Werbeagentur-Erfahrung habe. Ich weiß wovon ich spreche.
Also, wer das Ganze nebenbei betreiben will: Finger weg!

Absolut lohnenswert ist der WordPress-Bonus.

 Vorsicht bei Testberichten

Achtung bei vermeintlichen Testberichten und Reviews. Überwiegend handelt es sich dabei wiederum selbst um Affiliate-Marketing. Die Autoren sind meistens Online-Profis, die das SEO-Handwerk aus dem Effeff beherrschen und so potenzielle Kunden mittels geschickter Keyword-Auswahl zu ihrem Beitrag locken. Nicht verwunderlich, dass die Reviews über „Passives Einkommen System“ meistens positiv ausfallen und dann zufällig ein Affiliate-Link zum Produkt führt. So verdient man Geld mit „Testberichten“.

Ich bin geläutert

Es gibt keine Möglichkeit ohne Aufwand Geld zu verdienen! Auch nicht mit „Passives Einkommen System“. Ich bin geläutert und glaube wieder an den Schöpfer und seinen Sohn. Die erscheinen mir zwar nicht auf Facebook, sind aber trotzdem immer online, haben einen exzellenten Support und führen mich (hoffentlich) wirklich in´s Paradies.

Die Idee des passiven Einkommens ist eben doch insbesondere dies: Ein unlösbares Paradoxon!

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14 Replies to “Online Geld verdienen ohne Aufwand – Gibt es wirklich passives Einkommen?

  1. Toll geschrieben Pascal. Endlich mal jemand der Neulingen im Affiliate Marketing mit seiner ehrlichen Meinung die Augen öffnet. Passives Einkommen ist alles andere aber nicht passiv. Ich verdiene mein Geld selbst im Internet und das ist ein Vollzeit-Job 6 Tage die Woche.

    Von allein geht da gar nichts. Schön, dass Du anhand dieses System die Vorteile und Nachteile anschaulich und humorvoll darstellst und den einen oder anderen sicher davon abhältst Geld zum Fenster rauszuwerfen.

    Tweet ist schon raus und gleich wird noch dein Feed abonniert… 🙂

    1. Hi Dirk, Danke für deinen Kommentar. Freut mich zu hören, dass der Beitrag halbwegs sinnvoll ist. Habe den Follow-Feed abgeschaltet. Bitte stattdessen für den Newsletter registrieren. Danke für deine Unterstützung! Pascal

  2. Super einwantfreie Aussage, bin wirklich erstaund wie du das genau und Detailiert geschrieben hast.
    Freu mich ein zusammen arbeiten mit dir sofern ich Hilfe von dir benötige.
    Alles gute im Neuen Jahr.
    Lg

  3. Hallo Pascal,
    ich schließe mich den anderen an und bedanke mich für das „Augen öffnen“.

    Das Programm habe ich vor 2 Tagen gekauft und klappere seit dem Modul für Modul ab – zumindest wollte ich das so machen.
    Dieses hochgelobe bei der Vorstellung seines Produktes hat bei mir schon zahlreiche Alarmglocken erklingen lassen, allerdings dachte ich mir, nach dem ich fast ausschließlich positive Feedbacks auf meine Google Suche darüber gefunden habe, es doch einmal versuchen. Mein Ziel wäre es für den Anfang ca 200 – 300 € nebenberuflich zu verdienen und dieses evtl mit der Zeit auszubauen.

    Modul 1 war super einfach und ich konnte jeden Schritt sofort mitmachen. Bei Modul 2 fing es dann bereits mit der ersten Folge viel komplizierter an, da ich den Übergang auf ein Leadmagnet nicht kannte und nicht verstanden habe. So schaute ich mir diese Folge 2x an.
    Danach warf ich mich durstig in die weiteren Folgen. Hier sind die Zusatzkosten aufgeführt die du oben erwähnst. Es kostet nicht nur ein Haufen Geld, nein es wird für einen Laien richtig kompliziert.
    Die Vorlagen für das Vermarken seines Produktes finde ich sehr gut, allerdings möchte ich nicht nur sein Produkt bewerben und hätte mich über 10+ Beispiele sehr gefreut.

    Nunja. so googelte ich nochmals, diesesmal aber unter „Rene Renk negativ“ und mir ploppte deine Webseite auf.
    Es bestätigte mein Gefühl und ich werde versuchen das Modul nun innerhalb der 14 tägigen Rückgaberechts zurückzugeben und mein Geld wieder zu holen.

    Besten Dank für diese ehrlichen Worte.
    Alles Gute Jo!

    1. Hallo Jo,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich bin immer wieder erstaunt über den Zuspruch, den dieser Artikel findet und freue mich über Jeden, dem ich damit helfen konnte. Mittlerweile erlaube ich mir die Bitte den Artikel weiterzuverbreiten, denn ich glaube es gibt jede Menge Leute da draußen, die ihn vielleicht als „Entscheidungsgrundlage“ nutzen sollten BEVOR sie sie sich für Affiliate-Marketing entscheiden. Deshalb, bitte teilen! Wenn du Unterstützung bei der Erstellung eines Leadmagneten brauchst, helfe ich dir gerne weiter. In meinem Download-Bereich findest du auch eine Vorlage. LG. Pascal

  4. Schöner Artikel, gefällt mir! Du hast mich gerade davor bewahrt etwas zu kaufen, das ich vor Jahren schon einmal gekauft habe, das aber für mich nicht funktionierte. Nur die Aufmachung hat sich geändert. Was damals in englisch-sprachigen PDF- und Text-Files präsentiert wurde kommt jetzt anscheinend weitgehend schön präsentiert in Videos daher. Die neuen Medien, darunter vor allem YouTube und Instagram waren auch noch kein Thema, bzw. hat es noch gar nicht gegeben.

    In der Werbung wird zwar gesagt, dass du kein Produkt brauchst, aber das ist nicht wahr, wenn du die Umsätze erzielen willst, die dir die Werbung vorgaukelt.

    Ich will jetzt nicht alles verteufeln, schliesslich steckt auch Arbeit in dem Produkt. Aber es war für mich genau so wie du es hier auf humorvolle Art beschreibst.

    1. Hallo Peter,

      danke für deinen guten Kommentar. Du bringst es auf den Punkt. Es ist ein gutes Produkt, in dem sehr viel Arbeit steckt. Aber um es richtig zu nutzen muss man viel Zeit und Geld investieren. Geeignet nur für diejenigen, die Affiliate-Marketing als FulltimeJob betreiben wollen.

  5. I’m really impressed with your writing skills as well as with the layout on your blog. Is this a paid theme or did you customize it yourself? Anyway keep up the excellent quality writing, its rare to see a great blog like this one these days.. cafkcedeedca

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